Part 2: Weiße Strände, Sonne und MEEHR!

Hey ihr Daheimgebliebenen,
nun ist also auch der zweite Teil unseres Berichtes fertig. Also habt viel Spaß beim Lesen!
Mit dem Bus ging es von Gin Gin nach Airlie Beach weiter. Dort angekommen, machten Jule und ich uns auf Hostelsuche. Natürlich haben wir das Internet schon einmal im Voraus durchkramt und zwei, drei Hosteladressen herausgefunden. Vollgepackt sind wir also durch den Ort direkt am Meer gewandert und in das „Airlie Waterfront Backpackers“ (*klick*) eingecheckt. Unser Zimmer für die erste Nacht war mit zehn Betten, zwei Duschen und einem Badezimmer bestückt (also richtiger Luxus im Gegensatz zum Wwoofen). Die nächsten Nächte haben wir dann in einem der Achtbettendorms (sonst gleiche Ausstattung) verbracht. Unser Zimmer hatte den Namen „Ocean View“ (dt. „Meeresblick“) und wie es der Name schon sagt, hatten wir von unserem Balkon aus einen herrlichen Blick auf die Meeresbucht von Airlie Beach.
Aber jetzt zum eigentlichen Grund, warum wir in das kleine Urlaubsparadies gefahren sind: die Whitsunday Islands Tour (*klick*)! Am Morgen des zweiten Tages ging es für uns in aller Frühe mit einem kleinen Bus Richtung Hafen und Zack auf das Boot, auf dem wir den Tag verbingen würden. Nachdem wir aus dem Hafen gefahren sind, durften wir uns vorn auf den Bug des Jetboots setzen und die wunderbare Aussicht und Sonne genießen. Bei der Inselgruppe angekommen ging es auch gleich für unsere Gruppe zu einem Bushwalk. Da wir mit unserem Boot aber nicht bis ganz an die erste Insel heranfahren konnten, mussten immer rund zwölf Personen in ein kleines Schlauchboot einsteigen, mit dem wir dann zum Strand gefahren wurden. Der Bushwalk führte vom Strand auf der einen Seite der Insel zu einer Aussichtsplattform an der anderen Seite. Von dieser Aussichtsplattform aus konnten wir die kreideweißen Strände der anderen Inseln betrachten und bestaunen.
Zurück auf unserem Boot ging es weiter zum Schnorcheln. Dafür haben sich fast alle ihre Schwimmanzüge angezogen (die wir zum Schutz gegen die giftigen Jellyfishes (dt. „Quallen“) brauchten) und die Taucherbrillen mit Schnorchel aufgesetzt. Manche gingen sogar richtig Tauchen und legten dafür die notwendige Ausrüstung an. Natürlich haben sich einige unserer Mitreisenden auch ohne Schwimmanzüge ins Wasser getraut. Diese hatten höchstwahrscheinlich keine Angst von den Quallen gestochen zu werden (es ist ja nur gerade Hochsaison für Quallen!). Die Anzüge haben uns zu 99,9% vor den giftigen Meeresbewohnern beschützt und so ist uns auch nichts passiert.
Unterwasser konnten wir dann also die farbenfrohe Welt der Korallen und Fische betrachten. Manchmal konnten wir uns auf unseren Schwimmnudeln zehn Zentimeter über den Anemonen treiben lassen und sogar mit Fischschwärmen schwimmen. Einer der anderen Touris hatte uns gesagt, dass das Schnorcheln oben in Cairns noch schöner sein soll, da dort der Zyklon das Wasser und den Dreck nicht so aufgewühlt hat. Und weil wir das Great Barrier Reef bei etwas unklarerer Sicht schon so schön fanden, haben wir es uns fest vorgenommen, es in Cairns zu wiederholen. Und ich will noch einen Nemo sehen! Apropros Nemo! Wusstet ihr, dass der Film „Nemo“ vor der Küste Australien spielt? Wenn man genau hinsieht, kann man Syndeys Oper und Harbour Bridge sehen. Außerdem ziehen die Schildkröten auch vom Norden nach Sünden, wie es in Wirklichkeit geschieht.
Naja, aber jetzt auch wieder zu unserem Erlebten. Nach rund eineinhalb Stunden im Wasser ging es dann zurück aufs Boot. Lunch! Wir konnten uns Wraps oder Brötchen machen, Hähnchenkeulen essen und dabei die Sonne genießen. Voll gestärkt ging es weiter zum „Whitehaven Beach“ (*klick*). Der Beach ist kilometerlang, der weißeste der Welt (!) und einfach wunderschön. Dort am Strand haben wir uns wiedermal wie im Paradies gefühlt, ein paar lustige Fotos gemacht (die Fotografin wollte richtg viel Geld dafür, also haben wir ihr die Ideen einfach geklaut) und uns gebräunt.
Auf dem Rückweg nach Airlie haben wir es uns wieder auf dem Bug des Schiffes bequem gemacht und den Sonnenuntergang über dem Meer genossen. Den nächsten Tag in Airlie haben wir an der Lagune (einem riesigen Swimmingpool direkt neben dem Meer) verbracht. Und am Abend an einem Didgeridoo- Kurs teilgenommen. Jeder durfte sich eines der Holzblasinstrumente nehmen und in den ersten Minuten selber versuchen einen Ton heraus zu bekommen. Bei so ziemlich allen war das Instrument ruhig geblieben. Zum Glück hat uns der Kursleiter dann aber noch schnell die kleinen aber feinen Tricks erklärt: 1. Man muss einfach die Lippen vibrieren lassen (also Mund zumachen und ausatmen). 2. Beim Vibrieren der Lippen noch einen Takt bzw. eine Melodie hinzufügen (Lippen vibrieren lassen und dabei rappen). 3. Ab und zu Tiergeräusche imitieren, dabei aber nicht vergessen die Lippen zu vibrieren (Ente, Papagei, Esel, Wolf,…). Und das Schwerste von allem dabei ist, noch Luft einzuatmen ohne das Didgeridoo dabei abzusetzen. Die totalen Profis sind wir beide jetzt nicht geworden, aber zumindest bekommen wir jetzt Geräusche mit dem Didgeridoo erzeugt. Am Abend wurden dann auch schon wieder die Sachen gepackt, und am nächsten Morgen pünktlich um halb zehn hat uns unser Busunternehmen auch schon eingeladen. Nach rund einer Stunde Fahrt waren wir auch schon am Ziel in Bowen angekommen. Unser erster Eindruck war: Bowen ist so groß wie Bundaberg, aber noch langweiliger und unpraktischer aufgebaut.

Aber mehr über Bowen und unseren Aufenthalt in diesem Nest erfahrt ihr im dritten Teil unseres Berichtes.
To be continued…

Bye bye.
Maren und Jule

Advertisements

3 Kommentare

Eingeordnet unter Reisetagebuch

3 Antworten zu “Part 2: Weiße Strände, Sonne und MEEHR!

  1. Doreen

    Hey Leute,

    ich vermisse euren dritten Part!!! Jeden Tag gucke ich auf eure Seite und NICHTS. Ich bin traurig 🙂

  2. Dad and Mum

    Hallo Maren und Julia
    gespannt warten wir auf Part 3 eurer Geschichte.
    Die Bilder sind super geworden. Am letzten Wochenende war bei uns auch viel los. Der Maibaum wurde aufgestellt und das Maifeuer entzündet. Die Bilder habt ihr hoffentlich schon bekommen. Am Sonnabend waren wir zum Bikertreffen. Von Jules Papa haben wir erfahren, dass ihr wieder Arbeit habt. Wir hoffen, dass sie euch viel Spass macht. So kommt ihr eurem großen Ziel wieder ein Stück näher. wie sagt man so schön: In 80 Tagen rund um Australien. Bei uns war es heut den ganzen Tag kalt und es hat sehr viel geregnet. Montag und Dienstag hatten wir sogar Minusgrade. Viele liebe Grüße Mutti und Papa,Opa, Oma und Paul

  3. moep24

    Ooooooooooh, ihr dürftet so schön Urlaub machen und wir müssen immer noch nach der Sonne suchen (auch wenn wir sie schon manchmal finden ^^).
    Trotzdem gönn ich euch euren Urlaub 😉 Und während eurer letzten Monate da unten lernt ihr noch schnell richtig Didgeridoo spielen und dann gibts bei eurer Rückkehr ein Konzert, ja? ^^
    Dass „Findet Nemo“ in Australien bzw. Great Barrier Reef spielt wusste ich schon. Schließlich ist dort vom Ost-Australischen-Strom die Rede und die wollen nach Sydney ^^. Hoffentlich seht ihr noch Nemos (aber nicht mitnehmen! ;), Dorie wäre auch nicht schlecht, aber auf Bruce und Co. könnt ihr bestimmt auch verzichten xD

    Die Bilder sind jetzt ja auch on, nur ordnen müsstet ihr sie eventuell noch einmal.
    @ Maren: Schön, dass die Karte endlich ankam (scheiß Verspätung -_-). Und ja, es gibt von Buchholz eine Karte – guck mal auf die Rückseite wer die gemacht hat 😉

    Der Rob

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s