Merde! (frz. Scheiße) – Nun brauche ich doch eine Sonnenbrille…

So guys (Leute), es ist Zeit euch mal en bisschen unseren australischen Alltag vorzustellen, bei dem sich tatsächlich schon erste Muster erkennen lassen. Die meiste Zeit wird eigentlich gechillt – yeah! =D Das bedeutet entweder schlafen wir, wandern mal mit mehr, mal mit weniger Plan durch die Gegend oder sitzen einfach nur irgendwo rum, um ein Päuschen zu machen, zu essen und im Internet zu surfen. Ersteres (also schlafen) tun wir übrigens nicht zu bestimmten Zeiten. Ich (Jule) meine, wir schlafen schon nachts, aber auch gerne mal nachmittags oder eben immer dann, wenn’s sonst passt und nötig ist (Ob wir immer noch unter Einfluss des Jet-Lags stehen?). Gestern z.B. sind wir um 2a.m. ins Bett gegangen, um gegen 9a.m. wieder aufzustehen (ich war bereits gegen 6a.m. wach – oh mein Gott, ich werd noch Frühaufsteher – wollte aber Maren nicht wecken), haben dann von 3p.m. bis ca. 10p.m. erneut geschlafen, um dann erst gegen 5a.m. wieder die „richtige“ Nachtruhe anzutreten. Als ich den Bericht schrieb, den ihr gerade lest, war es übigens ca. 10a.m. – hatte also nur 5 Stunden Schlaf… Ich glaube jetzt schon zu wissen, was ich heute Nachmittag tun werde. 😉
Die letzten Tage hatte es ja sehr viel geregnet in Melbourne, was mich darauf schließen ließ, das Geld für eine Sonnenbrille und einen Sonnenhut noch einige Tage sparen zu können. Aber wie war das mit dem Australien-Aufenthalt? Erstens kommt es anders und zweitens als man geplant hat… Das ist aber nicht weiter schlimm, denn so viel planen Maren und ich eh nicht voraus. Sich im Hier und Jetzt treiben zu lassen, macht ja auch viel mehr Spaß – besonders seit gestern, da nun endlich die Sonne scheint.
Richtig viel erlebt haben wir noch nicht, aber es gab schon ein paar kleine Highlights. Wir haben z.B. den Queen Victorian Market besucht (ca. 30min. Fußmarsch), der echt hammermäßig voll war und total faszinierend. Insgesamt kann man sagen, ist dieser Markt ’ne Mischung aus Fischmarkt, türkischen Bazar und Stendaler Wochenmarkt. Gestern waren wir auf der verzweifelten Suche nach dem Meer. Wir haben auch Wasser gefunden (nach ca. 10 Stunden gefühlten Fußmarsch), sind uns aber noch nicht schlüssig, ob es tatsächlich eine Meeresbucht war oder doch nur ein sehr, sehr großer See. Auf jeden Fall machte der Park, in dem wir waren, mächtig Eindruck. Außer das Wasser (Pekig!!!) wirkte alles sehr sauber und gepflegt.(Die schieben bestimmt den Dreck vom Park in das Wassen :-D.) Im Hintergrund sah man die Skyline Melbournes – wie eigentlich überall – und sonst um sich herum eine vielseitige Flora (Wir haben Palmen!) und Faune (sogar erste Papageien gesichtet, dafür zum Glück noch keine Spinnen). Eventuell ließe es sich hier ja wirklich für immer leben…
Was lässt sich über den Lifestyle (Lebensstil) hier sagen? Australier sind zunächst einmal wirklich so sportbegeistert, wie man immer hört. Es gibt überall haufenweise Sport- und Outdoorshops und Fitnessmöglichkeiten für z.B. Jogger. Richtig dicke Menschen sieht man so gut wie keine – vielleicht verstecken die sich aber auch nur.^^ Ansonsten sind Australier sehr freundlich und aufgeschlossen. Ob auf der Straße oder beim Shoppen – überall bekommst du ein „How you doin'“ (Wie läuft`s so?) zu geworfen, als kannte man sich schon ewig. Verlässt man einen Laden oder Gastronomiebetrieb, folgt so gut wie immer das „See ya!“ (See you = Man sieht sich!). Melbourne an sich wirkt sehr europäisch und impulsiv. Für eine Shopping-Tour könnte man locker eine Woche einplanen (Naaa Sandra – das wäre doch was für dich, oder?), weil die Shopping-Malls einfach so unglaublich groß sind. Ohne Maren hätte ich mich dort sicher schon verlaufen… Preislich gesehen, kostet besonders Fast Food einiges mehr als in Deutschland. Unter 4 bis 5$ (3 bis 4€) gibt es eigentlich nichts, dafür ist alles überdimensional groß. Salami, O-Saft ohne Fruchtfleisch und Apfelmus (Maurice… =( ich brauch Nachschub…) sucht man leider (fast) vergeblich…
Inzwischen haben wir das Hostel gewechselt, da das alte sonst zu teuer geworden wäre. Wir haben nun ein Vierbettzimmer, wobei noch keine anderen Backpacker eingezogen sind (ich hoffe ja, dass wir amerikanische Roomies [Mitbewohner] bekommen; Maren will nicht unbedingt Asiaten – wird schwierig, laufen hier doch mehr davon rum als in Asien). Die Ausstattung hier ist schlicht, aber ausreichend. Postiv: Es ist sauberer als im ersten Hostel. Negativ: Wir haben kein kostenloses Internet mehr (müssen also immer bei McDonalds [ach wie schlimm] oder in ’nem Café surfen). Wer sich die Bude mal ansehen möchte, kann diesem Link folgen: http://www.reisebine.de/Hostel/hostels-user-oz.asp?Code=Flinders Die erste Bleibe gibt es hier zu sehen: http://www.reisebine.de/Hostel/hostels-user-oz.asp?Code=greenMel
Joah und da die Frage schon öfter kam: Nein, einen Job hbane wir noch nicht. Das ist ohne Steuernummer (noch in Arbeit) aber auch nicht möglich, wenn man nicht gerade die Hälfte seines Lohnes direkt wieder abgeben möchte. Wer Maren und mich kennt, weiß aber, dass wir es auch nicht so schlimm fänden, sollten wir noch ein paar Tage chill’n „müssen“.

Oh my God (das übersetz ich jetzt nicht), da hat mich mal wieder der Schreibflash gepackt – keine Ahnung, wo plötzlich diese morgentliche Kreativität bzw. Energie herkommt… Neue Bilder gibt es sicherlich auch bald wieder zu sehen.
So far (so weit) gibt es jetzt erst einmal nichts mehr zu sagen, außer „See ya‘!“ meinerseits und „Greetings!“ (Grüße) von Maren.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Reisetagebuch

2 Antworten zu “Merde! (frz. Scheiße) – Nun brauche ich doch eine Sonnenbrille…

  1. Sandra

    Jaja ihr macht euch da einen bunten was?^^

    Ich bin schon fleißig am packen, da ich ab Samstag Halle mein neues zu Hause nennen darf. Freu mich schon voll.
    Machts gut und lasst es euch noch so richtig gut gehen, bevor ihr auf der ersten Plantage ackern müsst 😉

    Tschaui

  2. Mauritze

    Euer australischer Alltag besteht also zusammengefasst aus Schlafen, Essen und Sightseeing.
    Geht mir ab heute fast genau so, in einer halben Stunde fahr ich nämlich los zur Bundeswehr.
    Nur statt Sightseeing mach ich Liegestütze…
    Muss jetzt auch gleich los, sonst komm ich zu spät.

    Bis dannimannski!

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