Zurzeit ist Australien nur eines – damn cold (verdammt kalt)!

Nach einem weiteren 10-stündigen Flug (mit besseren Sitzen als im ersten Flugzeug), jeder Menge Mahlzeiten (so viel Hunger kann man gar nicht haben) und einigen Schlaf- da Platzproblemen sind wir endlich in Melbourne gelandet. Zugegeben, etwas Angst hatten wir schon, dass wir – natürlich versehentlich – irgendetwas Verbotenes ins Land einführen könnten. Schließlich hörte man im Vorfeld der Reise oft etwas von extrem strengen Kontrollen und bereits im Flugzeug durften wir einen Fragebogen mit den üblich merkwürdigen Fragen ausfüllen. Der reichte von „Haben Sie Tuberkulose?“ über „Sind Sie sich eines Verbrechens schuldig geworden?“ bis hinzu „Bringen Sie Über 250 Zigaretten mit?“ (Maren hatte zum Glück nur sieben).Lustigerweise waren die ungünstigen Antworten bereits rot markiert, sodass man recht schnell wusste, was man besser nicht ankreuzen sollte. Aber was passiert eigentlich den Leuten, die etwas Ungünstiges angekreuzt haben? Müssen die Zurückfliegen oder gar „Terminal“-mäßig wie Tom Hanks auf dem Flughafen leben? Jedenfalls hatten die ganzen Abschreckungsmaßnahmen zur Folge, dass man seinen Rucksack dreimal auf Lebensmittel etc. kontrollierte: Außerdem hatten Maren und ich eine ziemlich geile Diskussion darüber, ob sie ihre Traubenzuckertabletten nun ins Land einführen durfte oder nicht. Sicher war sicher – sie blieben im Flugzezg. Schließlich stellte sich aber heraus, dass wir uns viel zu viele Sorgen gemacht hatten. Es standen zwar überall Schilder und Leute, die noch ein paar Mal mehr darauf hingewiesen, was verboten war, jedoch wurden nur die wenigsten wirklich kontrolliert. Da standen wir also – noch ziemlich verpeilt – und sind einfach die ganze Zeit den restlichen (übrigens sehr netten= Travelworksteilnehmern hinterhergelaufen. Immer sahen, die so aus, als hätten sie wenigstens ein bisschen Ahnung, wo es langgehen würde.Joah und dann kam sie, die große Entäuschung… Dass wir gegen fünf Uhr morgens keine Sonne in Melbourne erwarten durften, war uns schon klar, aber sechs Grad? Die bittere Wahrheit war, dass wir für einen Sommerurlaub gepackt hatten und nun sehnten wir uns nach weiteren Fleecejacken und dicken langen Hosen … Neben der Kälte kam noch etwas Regen (ekliger Bauernregen) hinzu – das kann ja spaßig werden …

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Reisetagebuch

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s